AGH Kandidaten

Wahlkreis 1:     Rosemarie Voß (70)

Durch viele Jahre Engagement in schulischen Gremien wie Bezirksschulbeirat und heute in Bürgerinitiativen habe ich gelernt mit unterschiedlichen Menschen zu reden, ihnen zuzuhören. Daher möchte ich mich verstärkt für ein Miteinander der Bürger einsetzen. Unter dem Motto "Gemeinsam statt Einsam-Zukunft gestalten" möchte ich mich dafür einsetzen die Interessen der Bürger generationsübergreifend stärker in die Politik einzubringen. 

Hierbei möchte ich Bürger motivieren sich angesprochen zu fühlen mit ihren Ideen an der Gestaltung ihres Wohnumfeldes teilzunehmen, seien es neue Bauvorhaben,  Gestaltung von Grünflächen, Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und der Straßensicherheit um nur einige Beispiele zu nennen. Auch Probleme bei   Migration sollten angesprochen und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht werden ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden.

 

 

Wahlkreis 2:     Enrico Wolf (48)

Liebe Mitbürger des schönen Bezirkes Marzahn-Hellersdorf,

zum ersten Mal in meinen Leben überhaupt trete ich als Kandidat für ein politisches Amt an.

Ich wohne mit meiner Familie (verh., 3 Kinder) seit Jahrzehnten in Ostberlin, jawohl mit großen Stolz betone ich Ostberlin, in unserem Bezirk.  Als  Betriebsprüfer der Deutschen Rentenversicherung für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf, sind mir sowohl die Probleme der Arbeitnehmer als auch der, überwiegend kleinen und mittelständischen, Unternehmen sehr gut bekannt. 

Da diese in den letzten Jahren immer mehr wurden und die bisherigen Politiker (darunter übrigens auch die  Politiker, der von vielen Wähler als Alternative bezeichneten Partei...) keine Lösungen hervorbrachten, entschied ich mich nun einmal selbst, etwas zu verändern statt sich immer nur über diese Probleme aufzuregen.

Gemeinsam mit den anderen Kandidaten des BSW möchte ich mich deshalb auf Landesebene, die übrigens über ihre Beteiligung am Bundesrat durchaus auch bundespolitisch Einfluss nehmen kann, für folgende Ziele einsetzen:

 

1. Steigerung der Wahrnehmung unseres Bezirkes durch den Senat und dadurch mehr Förderung der Kieze, v.a. durch abgesicherte, unbefristete, demokratiefördernder Projekte etablierter Träger.

2. Entwirrung der Kompetenzen zwischen Senat und Bezirk und daraus folgend gezieltere Mitteleinsetzung für die Infrastruktur in Marzahn-Hellersdorf, so z.B. der Ausbau der Strecken und der Taktung des ÖPNV, aber auch dem Erhalt und Neubau von Straßen (z.B. der TVO) sowie Bildungsinvestitionen in Kitas und Schulen.

3. Keine Nachverdichtung in den Innenhöfen und außerhalb von Innenhöfen stets nur nach umfassender Anwohnerbeteiligung

4. Die Wiederaufnahme von Direktflügen nach Russland, denn dies ist für viele Zehntausend Einwohner unseres Bezirkes ein wichtiges Anliegen. Sanktionen sollten verbrecherische Politiker treffen, aber doch nicht einfach Familien, bei der die Oma oftmals ihr Enkelkind noch nie persönlich sehen konnte.

5. Flüchtlingen ist zu helfen, das ist klar, aber weitere Flüchtlingswohnheime sollten in unserem Bezirk erst dann wieder errichtet werden, wenn auch in den Westbezirken prozentual so viele Flüchtlinge wohne, wie bei uns.

 

 

Wahlkreis 3:     Robert Schneider (35)

Ich bin überzeugt: Politik muss wieder die Interessen der Mehrheit vertreten – nicht die Interessen weniger. Deshalb engagiere ich mich im BSW Berlin für eine Politik, die soziale Sicherheit, Vernunft und Bürgernähe in den Mittelpunkt stellt.

Besonders am Herzen liegt mir eine bessere gesundheitliche Versorgung in Marzahn-Hellersdorf. Dabei bildet unser Bezirk nicht zuletzt bei der hausärztlichen Versorgung aktuell berlinweit das Schlusslicht. Es darf und sollte nicht vom Wohnort abhängen, ob man schnell einen Arzttermin bekommt oder eine gute medizinische Versorgung erhält. Unser Bezirk braucht mehr Haus- und Fachärzte, eine starke Gesundheitsinfrastruktur und eine Politik, die Gesundheit als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge versteht.

Genauso wichtig ist mir eine echte Bürgerbeteiligung. Die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihren Kiez bewegt. Ihre Erfahrungen und Ideen müssen wieder stärker in politische Entscheidungen einfließen. Ich stehe für eine Politik des Zuhörens, des Respekts und des gemeinsamen Handelns – transparent, bürgernah und mit dem klaren Ziel, das Leben der Menschen konkret zu verbessern. Nicht zuletzt bei den geplanten Bauvorhaben im Bezirk wird das Defizit einer umfassenden Bürgerbeteiligung deutlich sichtbar.

Ich möchte Verantwortung übernehmen und mich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Marzahn-Hellersdorf und Berlin sozial gerechter, lebenswerter und zukunftsfähiger werden.

 

 

Wahlkreis 4:     Martin Mnich (41)

Mein Name ist Martin Mnich. Ich bin Lehrer, Gewerkschafter und kinderreich, wie man früher sagte. Vor 41 Jahren wurde ich im Oskar-Ziethen-Krankenhaus in Lichtenberg geboren. 

Ich bin empört, wenn ich zu lange auf die überfüllte U-Bahn warte und dabei in den Nachrichten lesen muss, dass z.B. der Waggonbau in Görlitz schließt und auf Panzer umgestellt wird. An Zügen für uns wird gespart, während für fremde Kriege die Milliarden locker sitzen. Wir in Hellersdorf brauchen den durchgängigen Fünf-Minuten-Takt bis Hönow – mehr Panzer brauchen nur die Rüstungsaktionäre und Kriegstreiber!

Bezahlbare Wohnungen, gute Bildung und der Erhalt unserer Kleingärten sind weitere Schwerpunkte meines Engagements. 

 

 

Wahlkreis 5:     Martin Rutsch (31)

Der Hellersdorfer Norden hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Durch die Bauprojekte mit neuen Wohnsiedlungen (z.B. entlang der Zossener Straße) hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung sehr verändert. Hellersdorf hat sich damit zu einem Hotspot für den migrantischen Zuzug entwickelt. Wir wollen, dass sich keine Parallelgesellschaften entwickeln. Zusammenhalt kann es nur in einer Gesellschaft geben, und deren Sprache ist Deutsch. Der Schlüssel zur Integration kann nur die Sprache sein. Wer sich der Integration konsequent verweigert, muss gehen.

Ein weiterer Punkt ist die Stärkung der Nahversorgung. Während die Helle Mitte gut funktioniert, dümpelt das Center auf der anderen Straßenseite vor sich hin. Das BSW will die Wiederbelebung des Centers als aktives Zentrum fördern, damit statt Leerstand mehr lokales Gewerbe und Initiativen dort Platz haben.
 

 

Wahlkreis 6:     Ina Seidel-Grothe (62)

Kandidatin für Mahlsdorf / Kaulsdorf

Lust auf Leben statt Krieg

Gemeinwohl statt Wettrüsten
Mehr Bildung statt Bundeswehr
Unsere Steuern für Menschen statt Waffen

Frieden ist das Fundament unserer Existenz und die Gestaltung einer besseren Welt. Derzeit fließen unsere Gelder in ein Wettrüsten, was sich bis in die kleinste Kommune, ja Familie auswirkt. Brandbriefe zeugen vom Mangel an wichtigen Finanzierungen für Kinder, Jugendliche, Familien, Rentner, Natur- und Tierschutz. Mir ist unser Gemeinwohl wichtiger als die Profitgier der Rüstungskonzerne, die von unseren Steuergeldern nicht genug bekommen können. Das BSW ist für mich derzeit die einzig wirkliche Friedenspartei in Deutschland. Sie ermöglicht tolerantes und kritisches Denken.

Aus meiner pädagogischen Arbeit sehe ich in unserer Bildungspolitik den Schlüssel für positive Veränderung, Chancen, Aufklärung, Frieden und Zukunft. Deshalb fordere ich eindeutig mehr Geld für Bildung statt für die Bundeswehr. Aber auch andere Bereiche werden vernachlässigt: Infrastruktur, Nahverkehr, Gesundheitswesen, Kultureinrichtungen, Altersfürsorge.

Für den Bezirk wünsche ich mir:

  • ·       Stärkung des Nahverkehrs, insbesondere die Erweiterung der Tram nach Hönow
  • ·       Keine weiteren Bauvorhaben
  • ·       Förderung der Schulen und Kindergärten
  • ·       Erhaltung unserer Jugend- und Kulturhäuser
  • ·       ein Bürgerhaus in Mahlsdorf Süd
  • ·       Unterstützung der Kleingärten
  • ·       Erhalt der Grünanlagen und Bäume
  • ·       Naturschutz-Projekte, wie z.B. den Garten der Sinne, unterstützen

Persönliches :
 

·       Ich lebe mit einer glückliche Familie mit Erfahrung im Mehrgenerationenhaus